Kindermitbestimmung ist ein Kernthema der KjG. Daher setzen wir uns gemeinsam mit vielen anderen Initiativen etwa für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze ein.

„Kindermitbestimmung” ist eine Haltung gegenüber den Kindern, mit denen wir täglich die KjG erleben. Dies bedeutet, dass wir jedes Kind mit seinen Gedanken, Ideen und Meinungen ernst nehmen und zu Wort kommen lassen. Und dies ist vor allem in der Pfarrei wichtig – also dort, wo Kinder in den KjG-Gruppen, Ferienfahrten und anderen Angeboten ihre Freizeit verbringen. Genauso wie die jugendlichen und erwachsenen Mitglieder haben sie Einfluss darauf, was in der KjG geschieht, bringen ihre Ideen ein und wählen, wer sie in unseren Verbandsstrukturen vertritt.

Kinderstadt

Ein Kernprojekt mit Blick auf Kindermitbestimmung ist die KjG-Kinderstadt, die alle drei Jahre stattfindet und ein absoluter Höhepunkt unserer Arbeit darstellt. Hier gibt es mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt.

Projekt zur Bundestagswahl 2021

#IchHabeKeineWahl – die Aktion zum Wahlrecht ohne Altersgrenze anlässlich der Bundestagswahl

Mit unserer Aktion wollen wir deutlich machen, dass junge Menschen gerne mitbestimmen und –wählen würden, wenn sie denn dürften.

Wir haben Kinder und Jugendliche gefragt: Warum würdest du auch gerne wählen? Welche Themen sind dir wichtig? Wofür sollte sich die nächste Bundesregierung einsetzen?

Entstanden ist dabei eine Sammlung von Statements, die wir im Stil von Wahlplakaten aufbereitet haben. In der heißen Phase des Wahlkampfes wollen wir damit auf die Anliegen junger Menschen hinweisen, die selbst leider keine Wahl haben.

Methoden & Spielideen

Weil uns Demokratie wichtig ist, wollen wir, dass sich schon junge KjGler*innen damit auskennen, sie wertschätzen und mit ihren Regeln vertraut werden. Kinder haben zu vielen Dingen eine Meinung. Das Methodenset „kinder.macht“ gibt Anregungen, wie Kindermitbestimmung bei verschiedenen KjG-Aktivitäten eingeübt und zu einem selbstverständlichen Teil werden kann.

Kindermitbestimmung in der Gruppenstunde (PDF)

Kindermitbestimmung auf der Ferienfahrt (PDF)

Kindermitbestimmung vor Ort in der Gemeinde (PDF)

Die jährliche Mitgliederversammlung ist ein Ort der Mitbestimmung. Unabhängig von ihrem Alter sind dazu alle Mitglieder eingeladen. Auch Kinder können hier Einfluss auf die KjG-Arbeit nehmen und mitbestimmen. Verschiedene Ideen und Hinweise für eine möglichst gute Einbindung der Kinder liefert die Arbeitshilfe „Kindermitbestimmung auf Mitgliederversammlungen“.

Als Kinder- und Jugendverband ist uns Prävention und ein guter Umgang mit Verdachtsfällen von Kindeswohlgewährdung sehr wichtig. Um dies zu gewährleisten, werden alle Leiter*innen in ihrer Gruppenleitungsschulung über die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen informiert, verfügen über ein Grundlagenwissen zum Thema Kindeswohlgefährdung und kennen Handlungsschritte sowie Unterstützungsmöglichkeiten im Falle eines Verdachts.

Institutionelles Schutzkonzept

Jede KjG-Gruppe ist dazu verpflichtet ein “Institutionelles Schutzkonzept” vorzulegen. Hierin werden alle Bemühungen eines Trägers um die Prävention von sexualisierter Gewalt gebündelt. Die Diözesanstelle unterstützt alle Pfarreien und Regionen bei der Erarbeitung ihres eigenen Schutzkonzeptes. Alle Infos hierzu bekommt ihr bei Christoph!

Vertiefungsveranstaltungen

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit müssen spätestens fünf Jahre nach ihrer letzten Präventionsschulung an einer Vertiefungsveranstaltung teilnehmen.

Zu unseren Schulungsterminen.

Erweitertes Führungszeugnis

Alle Ehren- und Hauptamtlichen, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder Veranstaltungen mit Übernachtung leiten und begleiten, müssen ein erweitertes Führungszeugnis (eFZ) vorlegen. Auf der Website des Bundesamts für Justiz findest du weitere Informationen zum erweiterten Führungszeugnis und dessen Inhalte.

Die Beantragung eines eFZ erfolgt beim jeweiligen örtlichen Einwohner*innenmeldeamt oder auf dem Online-Portal des Bundesamts für Justiz.

Wenn das Zeugnis vorliegt, muss es einer zuständigen Person zur Einsicht vorgelegt werden. Diese Person stellt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, und bestätigt somit, dass keine Einträge vorliegen.

WICHTIG: Im Umgang mit den erweiterten Führungszeugnissen sind einige Regelungen zu beachten:

  • Das eFZ darf bei Vorlage nicht älter als drei Monate sein
  • Es muss alle fünf Jahre neu vorgelegt werden
  • Das eFZ verbleibt bei dem*der Leiter*in als Antragsteller*in. Es darf lediglich eingesehen werden, nicht aber kopiert oder anderweitig archiviert.

Service für euch! Wir bieten KjG-Gruppen an, die Einsichtnahme der eFZ und deren Dokumentation zu übernehmen. Kontaktiert uns einfach hierzu und wir kümmern uns um den Rest!