Kinder- und Jugendpolitik


„In unserem Verband machen wir uns stark für Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit.“ (KiJuPoPA, S. 2) 

Aus dieser Grundhaltung und basierend auf unseren Grundlagen und Zielen engagieren sich in der KjG Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Kirche, Politik und Gesellschaft. Festgehalten sind diese Grundlagen im Kinder- und Jugendpolitischen Grundlagenpapier (kurz: KiJuPoPa) der KjG

Kommunalwahlkampagne 2025

Am 14.09. finden in NRW die Kommunalwahlen statt. Wenn du 16 Jahre alt bist und hier wohnst, darfst du mitentscheiden. Und das lohnt sich! Bei der Kommunalwahl bestimmst du mit, was in deinem Ort passiert – also in deiner Stadt, Gemeinde oder deinem Kreis. 

Du wählst z. B. den Stadt- oder Gemeinderat, den*die Bürgermeister*in oder auch den Kreistag. Wer gewinnt, entscheidet über Busverbindungen, Sportplätze, Jugendzentren, Schwimmbäder und vieles mehr. 

Wir als KjG finden es ungerecht, dass Menschen erst ab 16 Jahren mitbestimmen dürfen, was in ihrem Umfeld passiert. Daher setzen wir uns für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze ein. Denn das Recht auf Mitbestimmung ist ein Grundrecht und gilt genauso für Kinder und Jugendliche. So viele Entscheidungen, die auf politischer Ebene getroffen werden, wirken sich auf junge Menschen aus. Diese sind so viel länger von politischen Entscheidungen betroffen als die größte Wähler*innengruppe in Deutschland, die über 70-Jährigen! Eine Wahlalterabsenkung ist ein wichtiger Schritt, um die Meinungen junger Menschen in der Politik zu repräsentieren. Weil es das Wahlrecht ohne Altersgrenze noch nicht gibt, brauchen Kinder sehr viel Mut ihre Meinung zu äußern und sind darauf angewiesen, dass Erwachsene ihnen zuhören. Als Kinder- und Jugendverband sind wir ein Sprachrohr für die Anliegen junger Menschen in Politik, Kirche und Gesellschaft.  

Unsere Kampagne 2025

Wir haben zu den Kommunalwahlen die Kampagne „Ich habe keine Wahl. Bitte geh für mich wählen“ initiiert.

Auf Ferienfreizeiten und in Gruppenstunden sind Gruppenleiter*innen mit Kindern und Jugendlichen über ihre Wünsche an die Politiker*innen und Vorstellungen zum gesellschaftlichen Zusammenleben ins Gespräch gekommen.

Diese Kinderstimmen aus der KjG machen wir nun sichtbar, im öffentlichen sowie im digitalen Raum.




In unserer Kinderstadt in den Herbstferien werden die teilnehmenden Kinder die Möglichkeit haben, ihre Forderungen an Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker*innen, die die Kinderstadt besuchen werden, direkt zu adressieren. Im Nachgang der Kinderstadt wird eine Postkartenkampagne die neu gewählten Kommunalpolitiker*innen auf die Belange von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen.

Mehr Infos zur KjG-Kinderstadt: Startseite – Kinderstadt Köln 

Unsere Beschlüsse:

Als politischer Jugendverband haben wir in den letzten Jahren eine Reihe von Beschlüssen gefasst, die unsere politische Position deutlich machen:




Quellen: waehlt.nrw, Altersstruktur der Wahlberechtigten bei Bundestagswahlen bis 2025| Statista und Handreichung „Für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze“ vom Bundesverband 

Werkstatt der Demokratie!  

„Kern einer lebendigen demokratischen Gesellschaft ist, dass sich alle beteiligen können und die Möglichkeit haben, sich nach ihren Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten einzubringen. Neben einem allgemeinen Wahlrecht ohne Altersbegrenzung braucht es wirksame, altersgerechte und bedürfnisorientierte Kinder- und Jugendbeteiligungsverfahren. Die Meinung von Kindern und Jugendlichen muss von den Verantwortlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft ernstgenommen und in Entscheidungen eingebunden werden.“ (KiJuPoPa S. 4) 

Als KjG Diözesanstelle sind wir ein Sprachrohr für unsere Regionen und Pfarreien und arbeiten an der Schnittstelle zu Politik, Kirche, BDKJ und KjG-Bundesebene.  

Wir engagieren uns für … 

  • Die Entwicklung eigener Werte und Visionen, z.B. in der Kinderstadt 
  • Für eine verständliche Aufbereitung kinder- und jugendpolitischer Themen z.B. auf unseren Social-Media Kanälen 
  • Politische Kinder- und Jugendbildung z.B. mit unserem Kneipenquiz KjG gegen Rechts(extremismus- und populismus) 
  • Die Sichtbarmachung der Interessen unseres Diözesanverbandes, z.B. durch die Beteiligung in Gremien der Bundesebene und im BDKJ 
  • Gelebte Demokratie, weil wir ein demokratischer Jugendverband sind 
  • Die Erfahrung von Selbstbestimmung und -verwaltung, z.B. durch unsere Ausschüsse und Leitungsämter 

Wir sind eine Werkstatt der Demokratie!  

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