Titel

Gemeinsam planen ...

Eine Aktion liegt vor euch und andere sollen davon erfahren? Ihr möchtet Stellung zu einem gesellschaftlichen Ereignis beziehen? Dann nehmt euch Zeit für die Vorarbeit, bevor ihr Pressemeldungen in die Redaktionen „abfeuert". Denn eine schön formulierte, aber falsch adressierte Meldung geht unter. Überlegt, was ihr erreichen möchtet und fragt: Mit welchen Aktionen möchten wir in der Presse glänzen? Bei welchen Veranstaltungen ist es nützlicher, wenn die Medien eine Ankündigung bringen, bei welchen ist die Nachberichterstattung hilfreicher?

Abbinder und Pressemeldungs-Formular

Nutzt einen sogenannten Abbinder, damit die Journalisten wissen, mit wem sie es zu tun haben und dass sich eure Ziele auf den verschiedenen Ebenen der KjG wiederfinden.

Beispiel für Abbinder:
Die KjG ist ein demokratischer Kinder- und Jugendverband in der katholischen Kirche, der bundesweit etwa 80.000 Mitglieder erreicht. In der KjG-Pfarrei ABC werden mit XY Mitgliedern gemeinsame Aktionen rund um die katholische Kinder- und Jugendarbeit auf die Beine gestellt.

 

Erfolg mit individuell erstelltem Verteiler

Wenn ihr alle Redaktionen, die für eure Pfarrei zuständig sind, aufgestellt habt, greift zum Telefon: Die Redaktionssekretariate nennen euch die AnsprechpartnerInnen. Dieser direkte Weg ist besser als die Personen-Recherche übers Internet, da ihr gleich einen ersten Gesprächsanlass habt. Sendet eure Meldung nie an den gesamten Verteiler, sondern nur an diejenigen, die sich wirklich für das Thema interessieren. Es ist hilfreich, die Zeitungen selbst zu lesen und die Programme zu hören: So begegnet ihr den Namen von RedakteurInnen und „Freien", die Themen behandeln, die euren ähneln.

 

Kontakt halten

Es lässt sich leichter kommunizieren, wenn ihr aus Kontakten persönliche Bekannte macht. Achtet ihr auf die Menschen, begegnet ihr ihnen immer wieder – bei Veranstaltungen außerhalb der KjG im wahren Leben, aber auch bei Twitter oder anderen sozialen Netzwerken.

 

Pressemeldung und Kontaktaufnahme

Nun kann es losgehen! Im Hinterkopf, dass die JournalistInnen grundsätzlich wenig Zeit haben und NUR spannende Infos annehmen, ergibt sich: Was sie spannend finden, ist nicht unbedingt dasselbe, was ihr als aufregend anseht. Betrachtet also eure Aktionen von außen. Was könnte andere begeistern? Die soziale Relevanz einer Stadtranderholung für einen Stadtteil? Oder der hohe ehrenamtliche Aufwand und die gute Ausbildung eines Sommerlager-Leitungsteams in Zeiten zurückgehenden Ehrenamtes? Findet einen Aufhänger.

 

In die Tasten hauen: Eure Pressemeldung

Briefkopf mit Kontaktinfos, nur eine EINE DIN-A4-Seite, treffende Headline, die wirklich den Inhalt erfasst, die fünf Ws beachten: wer? was? wann? wie? warum? Kurze Sätze, keine Abkürzungen und keinerlei KjG-Deutsch! Dritte Person verwenden, nicht ins „wir" verfallen. Keine werbliche Sprache und keine werblichen Inhalte. Keine Grammatikfehler und 100 Prozent Rechtschreibung! Unsicher? Lasst die Meldung von uns checken: presse@kjg-koeln.de

 

Letzte Regeln für die Medienansprache

Personalisiert in eurer Meldung die Ansprache, wenn ihr einen Namen habt.Sendet die Meldung zeitgleich an alle ausgewählten Adressaten. Redaktionen nehmen es übel, wenn andere die Meldung vor ihnen erhalten.Schickt wenige, aber treffende und druckfähige Bilder mit oder einen Link zu einem digitalen Speicherort (Flickr, KjG-Hompage, Dropbox). In einer Bildunterschrift sollten die Empfänger nachlesen können, was darauf zu sehen ist. Klärt vorher mit den abgebildeten Personen und Erziehungsberechtigten, ob sie einverstanden sind! Wenn euch die Meldung wichtig genug erscheint, könnt ihr sie telefonisch in der Redaktion ankündigen. Gibt es keine Reaktion auf eure Mails, darf nachgefasst werden.