Shoppen bis Mitternacht?

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Läden sollen länger geöffnet bleiben (www.rp-online.de)

Die NRW-Landesregierung möchte die Ladenöffnungszeiten und die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage einschränken. Kirchen und Gewerkschaften begrüßen dies, Einzelhandel und Verbraucherschutz finden, dass sich die aktuelle Regelung bewährt habe.

Nutzt du die längeren Öffnungszeiten und verkaufsoffenen Sonntage?
Welche Regelung findest du sinnvoll?

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2 Kommentare

  1. Ich gebe ja ehrlich zu, ich gehe öfters bei meinem Supermarkt um die Ecke erst gegen 21Uhr einkaufen, weil ich entweder den ganzen Tag Uni habe, am Schreibtisch die Zeit vergesse oder es einfach den ganzen Tag vorschiebe, bis mir abends bewusst wird, dass ich kein Frühstück für den nächsten Tag habe.
    Zu verkaufsoffenen Sonntage gehe ich hingegen selten. Ich fahre auch nicht nach Holland um da an so manchen Feiertagen zu shoppen. Mir ist das zu voll und für mich ist Sonntags mein Ruhetag.
    Den freien Tag um zur Ruhe zu kommen, oder was auch immer zu tun, haben Verkäuferin natürlich trotzdem, sie arbeiten ja keine 7 Tage die Woche, der Unterschied ist jedoch, dass sie arbeiten, wenn alle anderen Frei haben, d.h. Treffen mit Familien und Freunden werden erschwert.
    Auch die Spätschicht wird dadurch ausgeglichen, dass sie Vormittags lange frei haben, womit man vielen entgegen kommen kann. So arbeitet in meinem Supermarkt um die Ecke abends vor allem junge Erwachsene, nach der Schule oder nach dem Studium.

  2. Hallo
    Erst mal vorweg, ich kaufe auch nach 21.00 ein und denke sonntags schon mal “Scheiße nix zu essen da, warum haben Supermärkte nicht sonntags auf.”
    Grundsätzlich finde ich jedoch das Zeiten und Tage, die (weitestgehend) ohne Konsum und Erwerbsarbeit sind, uns freimachen können. Frei machen an einer besseren Welt zu schrauben, uns für Themen und Personen einzusetzen oder einfach bei uns selbst anzukommen. An solchen Tagen können wir aus kapitalistischen Logiken aussteigen und vom Humankapital zum Menschen werden.
    Dabei geht es nicht nur darum freizuhaben, sondern auch dann freizuhaben wenn alle (oder die meisten) freihaben – also die Möglichkeit besteht, in Beziehungen zu handeln und zu leben. Als Christ schlage ich natürlich den Sonntag vor. Wo bei es weniger auf den Wochentag ankommt, zumal da jede Glaubensgemeinschaft oder Weltanschauung ihre eigenen Vorschläge hat, als darauf das er eine solche Auszeit darstellt.
    Liebe Grüße

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